Fördertipp zum Kaffee #63: Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel

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Die digitale Transformation der Wirtschaft bringt einen grundlegenden Umbruch in der Arbeitswelt mit sich: beschleunigte Innovations- und Produktionszyklen und innovative Dienstleistungen verändern Wertschöpfungsprozesse und stellen ganz neue Anforderungen an die flexible Organisation von Arbeit. Um die Arbeitsqualität in Deutschland zu erhalten und auszubauen, gilt es, die Digitalisierung aktiv zu gestalten und die Potenziale des technologischen Wandels zu nutzen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert daher Maßnahmen zur innovativen Gestaltung der Arbeitswelt 4.0. Förderfähig sind modellhafte Lern- und Experimentierräume, die sowohl

  • hochgradig innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt entwickeln und erproben,
  • auf betrieblicher Ebene unter Beteiligung der Mitarbeiter/innen stattfinden,
  • durch wissenschaftliche Einrichtungen (Institute, Hochschulen, Akademien, o.ä.) begleitet und evaluiert werden und
  • in einem oder mehreren der folgenden Themenfelder durchgeführt werden:
    • Führung, Partizipation und Arbeitsorganisation,
    • Chancengleichheit und Teilhabe,
    • Gesundheit, sichere, gesunde und motivierende Arbeitsgestaltung oder
    • Wissensmanagement, Betriebliche Bildung und Qualifizierung

Auf einen Blick:

Antragsfrist: 2-stufiges Verfahren: Projektskizze und grobe Finanzierungsplanung bis zum 30. Oktober 2017
Zuwendungsempfänger:   
Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten Rechts und Personengesellschaften. Besonders angesprochen werden KMU mit weniger als 250 Beschäftigten, Vereinigungen, Interessensgemeinschaften, Forschungseinrichtungen, Stiftungen sowie Bildungseinrichtungen, sofern sie den Status einer juristischen Person besitzen. Ebenfalls antragsberechtigt sind landesunmittelbare und kommunale juristische Personen des öffentlichen Rechts
Zuwendung:  nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form der Anteilfinanzierung bis zu 70 % der zuwendungsfähigen Gesamtkosten; die Zuwendung ist auf höchstens jeweils 1.500.000 Euro im Förderzeitraum begrenzt.
Voraussetzung: Alle Vorhaben müssen während der gesamten Projektlaufzeit durch eine vom Projektnehmer unabhängige Stelle evaluiert werden, die der Zuwendungsnehmer beauftragt.

Diese und weitere Informationen sowie die entsprechende Förderleitlinie finden Sie auf der Seite der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsup). Alle Fördertipps sind auch als Download verfügbar.

Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Antragstellung.

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