Fördertipp zum Kaffee #79: Förderung von Inklusionsprojekten auf kommunaler Ebene

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Das Gemeinwesen und der Sozialraum werden vor allem in den Kommunen gestaltet. Dort ist der wesentliche Ansatzpunkt, um inklusive Sozialräume auf lokaler Ebene zu entwickeln.

Das Land Niedersachsen gewährt daher nach Maßgabe der Richtlinie zur „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Inklusionsprojekten auf der kommunalen Ebene" und ergangener Verwaltungsvorschriften Zuwendungen für modellhafte Projekte, die die Inklusion von Menschen mit Behinderung auf der Ebene der Städte und Gemeinden fördern. Sie sind somit Teil oder Beginn eines nachhaltigen und langfristigen Veränderungsprozesses zur Entwicklung eines inklusiven Sozialraums auf lokaler Ebene. Hierzu gehören insbesondere eine umfassende Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sowie eine Infrastruktur für Beratungs- und Unterstützungsleistungen, Netzwerke, Begegnungen und Treffpunkte.

 Zuwendungsfähig sind Projekte im Sinne des Zuwendungszwecks, die für Menschen mit Behinderung

  • die Beteiligung an der politischen und gesellschaftlichen Meinungsbildung (Empowerment und Partizipation),
  • eine Verbesserung der Infrastruktur,
  • innovative Wohnformen,
  • die Zugänglichkeit zu und die Beteiligung an Arbeit und Beschäftigung,
  • Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen,
  • die Zugänglichkeit zu und die Beteiligung an Kultur, Freizeit und Sport und/oder
  • eine fortschreitende Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Inhalt haben.

Zuwendungsfähige Ausgaben sind alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Personal- und Sachausgaben. Die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sind dabei zu beachten.

Auf einen Blick:

Antragsfrist:    
Keine; die Richtlinie läuft jedoch zum 31. Dezember 2018 aus
Zuwendungsempfänger:           

Niedersächsische Kommunen (§ 1 Abs. 1 NKomVG), mit Ausnahme von Mitgliedsgemeinden von Samtgemeinden.

Zuwendung: Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung bewilligt. Sie beträgt mindestens 25.000 EUR und höchstens 50.000 EUR. Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Für Kommunen, die im Jahr der Antragstellung Bedarfszuweisungen nach § 13 NFAG erhalten, beträgt die Zuwendung bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Diese und weitere Informationen sowie die Förderrichtlinien und das Antragsformular finden Sie auf der Seite des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Famile

Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Antragstellung.

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