Fördertipp zum Kaffee #80: Sonder-Primus Digital der Stiftung Bildung und Gesellschaft

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Kennen Sie eine Initiative, die sich das Ziel gesetzt hat, Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalen Welt vorzubereiten. Oder sind Sie Teil einer solchen Initiative? Dann bewerben Sie sich für den Sonder-Primus Digital der Stiftung Bildung und Gesellschaft!

Der Sonder-Primus Digital richtet  sich an Initiativen aus der Zivilgesellschaft, die Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für die digitale Welt vermitteln. Dies können beispielsweise sein:

  • Angebote, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich sicher und verantwortungsvoll im Netz zu bewegen,
  • Initiativen, die Jugendliche motivieren und befähigen, neue Medien und digitale Technologien zu nutzen, um ihre Ideen aus Kunst, Musik, Sport, Gesellschaft oder Freizeit umzusetzen
  • oder Camps, in denen Kinder programmieren lernen.

Folgende Voraussetzungen müsen die Initiativen bzw. Projekte mitbringen:

  • Sie tragen und gestalten das Projekt als zivilgesellschaftlicher Akteur, zum Beispiel Verein/Schulförderverein, Bürgerinitiative, Stiftung, Träger der Jugendhilfe, Elterngruppe (nicht Schule oder Kitas direkt).
  • Ihr Projekt ist langfristig angelegt, so dass die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen kontinuierlich begleitet werden.
  • Sie arbeiten im Rahmen Ihres Projekts eng mit Schulen und/oder Kitas und ggf. weiteren Partnern zusammen.
  • Sie sind mit Ihrem Projekt bereits über das Ideenstadium hinaus und können erste Ergebnisse feststellen.

Die Jury, bestehend aus Mitgliedern der Stiftung Bildung und Gesellschaft, des Stifterverbandes sowie des Deutschen Stiftungszentrums orientiert sich bei der Bewertung der zugelassenen Projekte außerdem an den folgenden Punkten:

  • Wirksamkeit: Ist das Projekt langfristig angelegt und bewirkt es kontinuierliche Veränderungen vor Ort. Unterstützt es Kinder und Jugendliche dabei, Kompetenzen für eine digitale Welt zu erwerben?
  • Beteiligung: Sind Kinder und Jugendliche an der Umsetzung beteiligt? Werden die Lernende zu aktiven Gestalterinnen oder Gestaltern ihres Lernprozesses?
  • Vernetzung: Arbeitet die Initiative im Rahmen des Projekts eng mit wichtigen Akteuren vor Ort zusammen, wie zum Beispiel Bildungseinrichtungen, Vereinen, Ämtern, Trägern der Jugendhilfe oder Ausbildungsunternehmen?

Auf einen Blick:

Bewerbungsfrist:    
Keine; die Bewerbung für den Sonder-Primus Digital ist ab sofort und jederzeit möglich; Die Bewerbungen werden jeweils bis Mitte Februar/Mai/August/November gesammelt und der Gewinner Anfang März/Juni/September/Dezember bekanntgegeben; Projekte, die für den Sonder-Primus Digital eingereicht werden, nehmen automatisch an der Auswahl für den Primus-Preis des Monats teil.
Bewerber:           

Vereine/Schulfördervereine, Bürgerinitiativen, Stiftungen, Träger der Jugendhilfe, Elterngruppen. Die Auszeichnung richtet sich an kleinere, regionale, noch wenig bekannte Initiativen. Bewerbungen von Schulen oder Kitas selbst werden nicht angenommen.

Preis: Der Preis wird einmal pro Quartal verliehen und ist mit 1.000 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten alle ausgezeichneten Initiativen jeweils 500 Euro für den Besuch einer Weiterbildung. Außerdem nehmen die Preisträger des Sonder-Primus Digital an der Wahl zum Primus des Jahres teil. Jedes prämierte Projekt hat dann erneut die Chance, ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro (1. Platz) bzw. 1.000 Euro (2. und 3. Platz) zu gewinnen. Zudem unterstützt die Stiftung die ausgezeichneten Initiativen mit breiter Öffentlichkeitsarbeit.

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stiftung Bildung und Gesellschaft.

Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Bewerbung.

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