Fördertipp zum Kaffee #94: Zukunftsfond Ortskernentwicklung 4.0

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Ziel des Zukunftsfonds Ortkernentwicklung 4.0 ist die Stärkung der Innenstädte und Ortskerne. Mit den Förderanreizen sollen u.a. die Attraktivität der Stadt / Gemeinde im Wettbewerb um Einwohner und Einwohnerinnen sowie Wirtschaftskraft gestärkt, Geschäftsbesatz, Immobilien und öffentlicher Raum zukunftsfähig gemacht und Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden. Neue Kooperationen zwischen Kommune und Privaten sollen etabliert, neue Management-Strukturen geschaffen, aber auch ortsbildprägende Bausubstanz erhalten und die Versorgung von Jung und Alt gesichert werden.

Der Landkreis Osnabrück fördert daher investive und nicht-investive Online- und Offline-Maßnahmen: investive Maßnahmen in die „Hardware“, wie in Geschäfte, Immobilien und in den (halb-) öffentlichen Raum, nicht-investive Maßnahmen in die „Software“, wie z.B. die Erarbeitung des Masterplans Ortskern, die Durchführung von Schulungen, gemeinsame Werkstätten etc.

Die zu beantragenden Maßnahmen sind mindestens einem und maximal drei der folgenden Förderschwerpunkte zuzuordnen:

  • Besatzmix und Besatzqualität
  • Aufenthaltsqualität, öffentlicher Raum und Städtebau
  • Digitalisierung
  • Marketing und Vermarktung
  • Kooperation und Management

Bewerbungsschluss ist der 23. Mai 2018. Die Bestandteile der Bewerbung sind:

  • Ein „Masterplan Ortskern“, der als strategische Klammer Aussagen trifft, was auf Ortskern und Geschäfte in den nächsten 2 bis 5 Jahren zukommt und wie die beantragten Maßnahmen zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Probleme innerhalb des Förderzeitraums beitragen können. Sofern noch kein Masterplan vorliegt, ist dieser im Förderzeitraum zu erarbeiten und als Maßnahme zu beantragen.
  • Ein integriertes Maßnahmenpaket aus Maßnahmen in Geschäften, an Immobilien und / oder im (halb-)öffentlichen Raum.

Die Bewertung des Projektes erfolgt durch eine Jury bestehend aus Fachleuten aus den Bereichen Stadt- / Ortsplanung und Wirtschaft, vom Landkreis Osnabrück sowie aus den Kreistagsfraktionen anhand folgender Kriterien:

  • Relevanz des Projektgebietes und der Ausgangssituation vor Ort (Problemstellung)
  • Plausibilität der Projektziele und der Maßnahmen
  • Sichtbarkeit, Benutzbarkeit und / oder Erlebbarkeit der Maßnahmen
  • innovative Ansätze bei Projektzielen, Maßnahmenformulierung und Projektmanagement
  • Einbindung in strategische Ziele und Konzepte der Ortskernentwicklung (Masterplan)
  • kooperative Bearbeitung, Schaffung neuer oder verbesserter Management-Strukturen (Standortgemeinschaft)
  • Realisierbarkeit der Maßnahmen innerhalb des Förderzeitraumes
  • realistische Kostenplanung

Der Förderzeitraum beginnt am 13. August und beträgt 15 Monate – mit einmaliger begründeter Möglichkeit der Verlängerung um 3 Monate.

Auf einen Blick:

Antragstichtag:        
23. Mai 2018
Zuwendungsempfänger:
Städte und Gemeinden im Landkreis Osnabrück in Kooperation mit der örtlichen Werbegemeinschaft, Stadtmarketingorganisation oder einer vergleichbaren privaten Initiative (eine Kooperation ist Fördervoraussetzung).
Zuwendung: nicht rückzahlbarer Zuschuss von 40 %; je 30 % übernehmen die Kommunen sowie die privaten Eigentümer und Geschäftsleute; die Höhe der Zuwendung erfolgt in Abhängigkeit von der Zahl der eingehenden Bewerbungen; die Zuwendung soll 5.000 € nicht unter- und 25.000 € nicht überschreiten.

Diese und weitere Informationen sowie die entsprechende Förderleitlinie finden Sie auf der Seite des Landkreises Osnabrücks.

Alle Fördertipps sind auch als Download verfügbar. Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Antragstellung.

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