Thema im Fokus

Einige Themen sind besonders wichtig, vielseitig oder kontrovers. Andere bieten sich besonders an, um zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur oder der Gesellschaft anzuregen. In der Rubrik „Thema im Fokus“ finden Sie informative ebenso wie nachdenkliche und aktivierende Beiträge zum „großen Ganzen“.

Sie haben ein Thema, das nicht nur für Sie von besonderer Wichtigkeit ist? Ich freue mich über Ideen und Ihren Input.

Cornelia Holthaus I Regionalmanagement ILEK Hufeisen I 05407.888-816 I Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  


„Earth Overshoot Day“ macht auf den Verbrauch natürlicher Ressourcen aufmerksam

Earth Overshoot Day overshootday.org

 

Klima- und Ressourcenschutz ist ein wichtiges Thema von globaler Dimension, das bei jedem Einzelnen anfängt. Darauf macht seit vielen Jahren der „Earth Overshoot Day“ (Weltüberlastungstag) aufmerksam. Er markiert den Zeitpunkt, an dem die Menschheit rechnerisch die natürlichen Ressourcen der Erde verbraucht hat.

2017 fällt der Earth Overshoot Day bereits auf den 2. August. Damit ist es das früheste Datum, seit der globale „Overshoot“ in den 1970er Jahren begann.

Im Detail heißt das: Die Menschheit hat vom 01. Januar bis zum 02. August bereits so viele natürliche Ressourcen verbraucht, wie die Erde in einem ganzen Jahr erneuern kann – weil wir z.B. mehr CO2 in die Atmosphäre ausstoßen als Ozeane und Wälder es absorbieren können. Weil wir viel schneller fischen, als sich die Fischbestände erholen. Weil wir schneller Bäume fällen, als sie nachwachsen. Anders könnte man auch formulieren: Wir brauchen ca. 1,7 Erden, um die Menschheit mit nachwachsenden Ressourcen zu versorgen! Wir nutzen die Vorkommen der Natur demnach viel schneller, als Ökosysteme sich selbst regenerieren können.

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Sanieren - wie geht das?

Es zieht durch die Fensterritzen, der Fußboden ist ständig kalt und die Heizkosten gehen sprichwörtlich durch die Decke? Dann ist es möglicherweise an der Zeit, über eine energetische Sanierung des Eigenheims nachzudenken.

Als Hauseigentümer stellt man sich natürlich viele Fragen: Wie fange ich an? Was kommt da finanziell auf mich zu? Wer berät mich neutral? Mit einem neuen Beratungsportal möchte der Landkreis Osnabrück Hauseigentümern einen Leitfaden an die Hand geben, der dabei hilft, die ersten Hürden zu überwinden.

Unter www.hausgemacht-LKOS.de gibt es neben einem Modernisierungsplaner einen Ratgeber mit umfangreichen Tipps, aktuelle Neuigkeiten und viele Checklisten.

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Was will dieses Modernisierungsportal? Das Klimateam des Landkreises Osnabrück erklärt es:

 

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Im Interview: Schullandheim Mentrup-Hagen e.V.

Logo des Schullandheims Mentrup-HagenDas Regionalmanagement unterstützt Kommunen, Vereine und Privatpersonen dabei, Projektideen auszuarbeiten, einen Finanzierungsplan aufzustellen, Förderungen zu finden und Anträge zu formulieren. Wie aber gestaltet sich dieses in der Praxis?

Im Interview berichtet Christel Pohlmann vom Schullandheim Mentrup-Hagen e.V. aus erster Hand von ihren Erfahrungen mit dem Regionalmanagement.

Frau Pohlmann, bei welchem Projekt hat Sie das Regionalmanagement unterstützt?

Ich gehöre zum Vorstand des Schullandheims Mentrup-Hagen, das in der Mehrzahl von Osnabrücker Schulen besucht wird. Es liegt in idyllischer Hanglage im Teutoburger Wald. Das hat leider zur Folge hat, dass der Zugang zum Haus für Menschen mit Behinderung äußerst problematisch ist. Das Regionalmanagement hat uns bei dem für uns wichtigen Anliegen unterstützt, den Zugang zum Schullandheim barrierefrei zu gestalten.

Wie sind Sie auf das Regionalmanagement aufmerksam geworden?

Auf der Suche nach organisatorischer und finanzieller Hilfe bei der Schaffung eines barrierefreien Zugangs hat uns die Gemeinde Hagen empfohlen, Kontakt mit Regionalmanagerin Cornelia Holthaus aufzunehmen.

Wie hat das Regionalmanagement Sie fachlich konkret unterstützt?

Cornelia Holthaus hat uns zu möglichen Förderungen ausführlich beraten, und das sehr souverän und mit hoher Sachkenntnis. Danach hat sie uns bei der der Bearbeitung und Beantwortung eines außergewöhnlich umfangreichen Antrags wesentlich begleitet und unterstützt. Die Zusammenarbeit und die kompetente Begleitung des Regionalmanagements war uns eine unerlässliche Hilfe während der gesamten Antragsphase, für die wir außerordentlich dankbar sind.

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Kompakt informiert: Der Info-Flyer des Regionalmanagements

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Die ILE-Region „Hufeisen“ lebt vom Einsatz der vielen engagierten Vereine, Ehrenamtlichen und Privatpersonen, der Kommunalpolitiker und von Unternehmen. Ihnen allen steht Cornelia Holthaus als Regionalmanagerin zur Seite: bei Konzeptionen und Projekten, bei der Fördermittelsuche und beim Netzwerken und vielem mehr – die Integrierte Ländliche Entwicklung hat viele Facetten!

Die vielfältigen Leistungen des Regionalmanagements und die förderrechtlichen Hintergründe der ILE-Region, des ILEK und Co. sind aber auch komplex: deshalb ist es schwierig, die Arbeit und die Leistungen des Regionalmanagements kurz und bündig zu beschreiben. Dieser Herausforderung haben sich Cornelia Holthaus und ihr Beraterteam deshalb bewusst gestellt und einen Info-Flyer entwickelt.

Darin sind – anschaulich visualisiert, präzise beschrieben und praxisorientiert aufbereitet – die wesentlichen Hintergründe der Arbeit des Regionalmanagements und ihr konkreter Mehrwert erklärt. Außerdem wird beispielhaft der Ablauf einer Projektberatung aufgezeigt, um Berührungsängste abzubauen. Das weite Tätigkeitsfeld des Regionalmanagements wird so greifbar und für eine Vielzahl an Menschen zugänglich.

Den Flyer können Sie im Download-Bereich herunterladen. Gerne schicke ich Ihnen auch ein oder mehrere gedruckte Exemplare zu, die Sie in Ihrem Verein verteilen oder an Ehrenamtliche, Initiativen oder Unternehmen weitergeben können. Melden Sie sich bei mir und unterstützen Sie uns dabei, die Aktiven der Region zu unterstützen!

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Die KLVHS Oesede stellt sich vor

Johannes Buss KLVHS

„Lernen im Grünen”, mit allen Sinnen, für den Beruf, für das Engagement, den Alltag in Familie, Kirche und Gesellschaft – das ist unser Auftrag, den wir täglich leben. Dieses „Leben und Lernen unter einem Dach“ teilen wir mit unseren Gästen. Über den Tellerrand hinaus richten wir unseren Blick auf die Gesellschaft und beobachten aufmerksam, wie und wohin sie sich entwickelt. In Projekten und Netzwerken gestalten wir diese Entwicklungen mit: Der „Trialog“ zum umweltgerechten Wirtschaften, das Integrationsprojekt „Mitmachen!“ sowie der „Interreligiöse Dialog“ und das Projekt „Mitgeschöpf Tier“ vermitteln den Beteiligten jeweils ganz neue Perspektiven und wirken in die Arbeit der KLVHS Oesede insgesamt zurück. Das gilt auch für das Projekt „Dorfgespräch“, mit dem wir den Dialog zwischen (Dorf-)Gesellschaft und Landwirtschaft fördern.

Die Menschen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Sie zu unterstützen, ist unser Ziel. Und um das zu erreichen arbeiten wir mit vielen unterschiedlichen Institutionen zusammen, denn nur im Netzwerk können wir etwas für unsere Region und die Menschen in unseren ländlichen Räumen erreichen.

Auch die Umsetzung des ILEK Hufeisen basiert auf der gemeinsamen Arbeit unterschiedlicher Menschen im Netzwerk. Wir engagieren uns, weil uns insbesondere die Dörfer am Herzen liegen und es uns gelingen sollte, die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und diese für noch mehr Menschen zu realisieren. Wir wollen im Umsetzungsprozess Themen wie „regionale und faire Lebensmittel“, „das Miteinander im Ort“, „Willkommenskultur und Willkommensstruktur“, „Ehrenamtliches Engagement und Bildung“ sowie „Entwicklung aus dem Blickwinkel unserer Kinder“ in den Fokus rücken und mit Unterstützung des Regionalmanagements und von Akteuren vor Ort gemeinsam voranbringen.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen und einen guten Dialog – vielleicht ja auch ab und zu im LandForum in Oesede. 

Johannes Buß, Leiter der KLVHS Oesede

 KLVHS Logo

 

 

Eckdaten:

WiSo-Partner: Katholische Landvolkhochschule Oesede
Ort: Georgsmarienhütte
Ausrichtung: Kirche
Als Person im ILEK-Prozess eingebunden: Johannes Buß, Leiter der KLVHS Oesede

Die  KLVHS Oesede ist als Wirtschafts- und Sozialpartner (WiSo-Partner) in die Umsetzung des ILEKs eingebunden. Die Aufgabe der WiSo-Partner ist nicht nur die Unterstützung der ILEK-Umsetzung durch Ideen und Mithilfe, sondern auch die Steuerung und Evaluation des Prozesses sowie die Beratung zur Schwerpunktsetzung und zur strategischen Ausrichtung. Durch die Vielfalt der WiSo-Partner ist die Bandbreite der ILEK-Themen sehr gut abgedeckt und es ist sichergestellt, dass alle Themen Beachtung in der Umsetzung finden. Die weiteren WiSo-Partner sind: PlaNOS, TERRA.vita, TOL, Landvolk Schledehausen, IHK, LEB, Handwerkskammer und die SoVD.

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Bilanz des Regionalmanagements

Das Regionalmanagement ist in die Umsetzungsbegleitung des ILEKs gestartet. Was aber kann man sich darunter eigentlich genau vorstellen? Was macht das Regionalmanagement konkret und wie kann mich das Regionalmanagement unterstützen? Etwas Licht in die Black-Box des Regionalmanagements zu bringen, das soll dieser Beitrag leisten.

Im ILEK „Hufeisen“ sind unterschiedliche Themen und Handlungsfelder mit (Teil-)Zielen, Maßnahmen und Entwicklungsperspektiven für die Region aufgeschlüsselt. Ziel des Umsetzungsprozesses ist es, die Region als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die Umsetzung und Koordinierung dieses Prozesses wird vom Regionalmanagement begleitet, das Ansprechpartner für Kommunen, BürgerInnen, Vereine, Institutionen etc. ist. Das Regional-management bringt Akteure zusammen, unterstützt bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Projekten, hilft bei der Akquise von Fördermitteln und informiert die Öffentlichkeit.

Zu abstrakt? Hier folgen ein paar Beispiele:

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3. Juni 2016: Tag des Fahrrads

flickr RadDer 3. Juni ist der europäische Tag des Fahrrads. Warum hat das Fahrrad einen eigenen Tag, fragen Sie sich? Ganz einfach: Das Fahrrad ist das wohl umweltfreundlichste und gesündeste Fortbewegungsmittel!

Wie wäre es also, mal wieder das Auto in der Garage stehen zu lassen und stattdessen kräftig in die Pedale zu treten! Wer z.B. mit dem Rad zur Arbeit fährt, spart sich nicht nur die Spritkosten und die Parkplatzsuche, sondern stärkt Ausdauer, Herz-Kreislaufsystem und Immunsystem und leistet zudem einen Beitrag zum Umweltschutz.

Und nach Feierabend oder am Wochenende: Viele Radwege und Themenrouten im Osnabrücker Land laden zu einer Radtour durch die Region ein. Ob eine 15 km -, 30 km - oder 55 km Tour – unsere Region hält eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit. Schließlich führen insgesamt 2.800 km beschilderte Radrouten durch das Osnabrücker Land. Noch keine Idee für eine Radtour? Die TERRA.map zeigt Ihnen möglichen Touren. Auf der Internetseite des Tourismusverbandes Osnabrücker Land finden Sie zudem weiterführende Informationen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Routen.

Noch nicht überzeugt? Die Vorteile des Fahrrads für Sie auf einen Blick:

  1. Sie schonen die Umwelt!
  2. Sie schonen ihren Geldbeutel!
  3. Sie unterstützen ihre Gesundheit!
  4. Sie erleben die Schönheit der Natur!

Fazit: Nichts wie los! Mit Arbeitskollegen, Freunden oder Bekannten gemeinsam macht das Radeln sogar doppelt so viel Spaß! Die Umwelt und Ihre Gesundheit danken Ihnen!

Bildrechte: Toby Baier via flickr ( CC BY-SA 2.0)

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22. Mai: Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

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Am 22. Mai ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Es ist also an der Zeit, sich heute einmal Gedanken über unseren Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt zu machen. Denn viel zu oft gehen wir unachtsam mit der Natur und ihren Ressourcen um. Wir vergessen, wie wichtig Bienen für die Vielfalt sind, welche heilenden Wirkungen viele Pflanzen haben und wie verletzlich die Lebensräume von Tieren sind.

Zeit also, seinen eigenen Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt zu hinterfragen. Entdecken Sie bei einem Sonntagsspaziergang die Schönheit der Natur im Osnabrücker Land oder nutzen Sie die vielfältigen Informationsangebote z.B. die des Unesco Global Geoparks TERRA.vita. Denn: Biodiversität ist die Grundlage von Gesellschaft und Wirtschaft. Diese Grundlage zu erhalten, zu schützen und einem Rückgang der Vielfalt entgegen zu wirken muss das Ziel einer nachhaltigen Gesellschaft sein.

Lesen Sie zu diesem Thema doch auch unseren Fördertipp zum Kaffee: Bundesprogramm Biologische Vielfalt!

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Regionale Produkte stärken

Tag der Erde

Erklärte Ziele des ILEKs sind es, u.a. die Öffentlichkeit für Klimaschutz und Umweltbelange zu sensibilisieren, aber auch regionale Produkte zu stärken. Wie kann das zusammengehören, fragen Sie sich? Ganz einfach: Regionale Produkte haben kürzere Transportwege und damit eine geringere Umweltbelastung. Die Direktvermarktung – z.B. ab Hof oder auf Märkten in der Region – hat außerdem einen verringerten Preisdruck zur Folge, sodass ökologisch verträglichere Produktionsmethoden möglich werden. Die Folge: ein ökologischer Fußabdruck, mit dem Importprodukte oftmals nicht mithalten können.

Der 22. April ist der Tag der Erde. Rund um den Globus ist dieser Tag Themen wie Natur, Umwelt, Klima- und Artenschutz gewidmet. In diesem Jahr steht dieser globale Aktionstag unter dem Motto: „Mein Essen verändert die Welt“. Er will dafür werben, bewusster zu genießen, biologisch, regional und fair produzierte Lebensmittel einzukaufen.

Auch Saisonalität spielt hier eine Rolle, denn Bewusstsein bedeutet nicht nur, gezielt einzukaufen, Produktionsweisen zu hinterfragen und Lebensmittel möglichst vollständig zu verwerten – sondern sich auch daran zu erinnern, dass schon der Verzicht auf Erdbeeren im Winter ein Beitrag zum Klimaschutz sein kann.

Besuchen Sie doch mal wieder den örtlichen Markt oder den Ab-Hof-Verkauf in ihrer Nähe. Die Umwelt und die Produzenten in ihrer Region werden es Ihnen danken! Eine Übersicht über einige Hersteller in der Region finden sie z.B. hier: http://www.geopark-terravita.de/de/hersteller

Bildrechte: (C) Earth Day International Deutsches Komitee e.V.

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