Fördertipp zum Kaffee #1: Einstiegsberatung, Klimaschutz- und Klimaschutzteilkonzepte

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Sie beschäftigen sich mit dem Thema Klimaschutz und suchen nach einer Fördermöglichkeit, um das Thema konzeptionell anzugehen? Dann lesen Sie unseren Fördertipp zum Kaffee!

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert auf Basis der Kommunalrichtlinie Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimainitiative.

Ein Förderschwerpunkt in diesem Rahmen sind Beratungsleistungen und die Erstellung von Klimaschutzkonzepten sowie Klimaschutzteilkonzepten.

 

Die Einstiegsberatung richtet sich an Kommunen, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen. Sie soll einen systematischen Einstieg in das Politikfeld des Klimaschutzes ermöglichen und den Kommunen praktische Maßnahmen zu Treibhausgaseinsparungen aufzeigen. Diese Maßnahmen sind jene, mit denen sofort begonnen werden kann. Diese Einstiegsberatung kann auch als freiwillige Vorstufe zum Klimaschutzkonzept gesehen werden.

Antragsberechtigt:                  Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse
Zuwendungsfähig:                  Maximal 15 Beratertage, die durch einen externen Berater durchgeführt werden.
Zuwendung:                             65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben als nichtrückzahlbarer Zuschuss
Mindestzuwendungshöhe:    5.000 EUR
 
 
In einem Integrierten Klimaschutzkonzept werden möglichst alle klimarelevanten Bereiche abgedeckt. Bei Kommunen sind dieses i.d.R. Flächenmanagement, Liegenschaften, Beschaffungswesen, Straßenbeleuchtung, private Haushalte und Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, Industrie, Erneuerbare Energien, Mobilität, Abwasser und Abfall. Dieses Klimaschutzkonzept dient als strategische Entscheidungshilfe und als Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten. Akteure aus Politik, Wirtschaft und aus dem sozialen Sektor sollen bereits von Beginn an in die Entwicklung des Konzeptes einbezogen werden. Die resultierenden Maßnahmen, die Potentiale zur Einsparung von Treibhausgasen, zur Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien berücksichtigen, sollen dem Prinzip der Nachhaltigkeit in seinen drei Facetten – ökologisch, wirtschaftlich und sozial – Rechnung tragen.
 
Antragsberechtigt:                  Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse, öffentliche, gemeinnützige und
                                                   religionsgemeinschaftliche Hochschulen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus
Zuwendungsfähig:                  Sach- und Personalausgaben von fachkundigen Dritten sowie Ausgaben für die begleitende
                                                   Öffentlichkeitsarbeit
Zuwendung:                             65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben als nichtrückzahlbarer Zuschuss
Mindestzuwendungshöhe:   10.000 EUR
 
 
Klimaschutzteilkonzepte bieten sich dann an, wenn ein besonders klimarelevanter Bereich in der Kommune identifiziert wurde, in dem Treibhausgase und Energieverbräuche nachhaltig reduziert werden können. Schwerpunkte von Klimaschutzteilkonzepten sind:
Antragsberechtigt:                  Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse, je nach Schwerpunkt des Teilkonzeptes
                                                   auch weitere
Zuwendungsfähig:                  Sach- und Personalausgaben von fachkundigen Dritten sowie Ausgaben für die begleitende
                                                   Öffentlichkeitsarbeit
Zuwendung:                             50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben als nichtrückzahlbarer Zuschuss
Mindestzuwendungshöhe:    i.d.R. 10.000 EUR
 

Wichtige generelle Hinweise:
Um die Mindestfördersumme zu erreichen, besteht die Möglichkeit einer gemeinsamen Antragstellung gleichartiger Antragsteller, z. B. als Zusammenschluss mit benachbarten Kommunen.
 
Antragsstichtage für Erstberatungen, Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzteilkonzepte:

Detailliertere Informationen, auch zu weiteren Förderschwerpunkten der Kommunalrichtlinie, finden Sie hier. Bei Fragen steht Ihnen das Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) unter 030 39 001 -170 zur Verfügung.

Gerne können Sie sich auch bei mir melden!

Cornelia Holthaus    I    Regionalmanagement ILEK Hufeisen      I     Tel.: 05407.888-816       I       Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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