Das Hufeisen soll ILE-Region bleiben: Positionspapier überreicht

2019 12 02 positionspapier

Die ILE-Regionen im Landkreis Osnabrück sind eine Erfolgsgeschichte: Sie haben die Bürgerbeteiligung gestärkt und zahlreiche Projekte zur integrierten ländlichen Entwicklung umgesetzt. Noch ist allerdings unklar, ob die „Option ILE“ auch über das Ende der aktuellen Förderperiode hinaus bestehen bleibt. Mit einem Positionspapier haben sich die Regionen, darunter auch das Hufeisen, jetzt dafür stark gemacht, die Integrierte Ländliche Entwicklung im Osnabrücker Land fortzuführen.

Gestern übergab Anna Kebschull zusammen mit Melles Bürgermeister Reinhard Scholz das Positionspapier an Staatssekretär Rainer Beckedorf, der die erkrankte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast vertrat. Ebenfalls anwesend waren die Regionalmanager der ILE-Regionen im Osnabrücker Land, darunter auch Hufeisen-Regionalmanagerin Marina Baumeister, einige Bürgermeister der ILE-Regionen, Landrätin Anna Kebschull, Kreisrat Dr. Winfried Wilkens, Norbert Wencker und Uwe-Heinz Bendig vom Amt für regionale Landesentwicklung sowie weitere Vertreter aus den Regionen, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

In dem Papier setzen sich die ILE-Regionen dafür ein, die integrierte ländliche Entwicklung auch in der nächsten EU-Förderperiode von 2021 bis 2027 fortzuführen. In den vergangenen Jahren wurden durch verschiedene Beteiligungsformate ILE-Bürger*innen an der Weiterentwicklung des ländlichen Raums einbezogen und diverse Projekte vor Ort umgesetzt. Beispielhaft für die ILE-Region Hufeisen sind unter anderem das Projekt „Mach’s einfach“, die Hufeisen-Route oder die Veranstaltungsreihe „Tipps und Tricks für Vereine“.

Staatssekretär Beckedorf erklärte, dass das Anliegen des Positionspapiers berücksichtigt werde, er konnte jedoch keine Aussagen treffen, ob die integrierte ländliche Entwicklung fortgeführt wird. Ob die ILE-Region Hufeisen weiter besteht, bleibt also abzuwarten.

Foto: Marina Baumeister/Regionalmanagement Hufeisen

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