Das war das Jahr 2019 im Hufeisen

2019 12 18 jahresrückblick

Im vierten Jahr des „Hufeisens“ ging es so richtig rund: Ein Höhepunkt war die Eröffnung der Hufeisen-Route, die auf 105 Kilometern rund um Osnabrück führt. Daneben setzte das Regionalmanagement gemeinsam mit Kommunen, Vereinen und Verbänden, Wirtschafts- und Sozialpartnern und Einwohner*innen verschiedene weitere Projekte um, die wir in unserem Jahresrückblick Revue passieren lassen. Nicht zuletzt tat sich im Regionalmanagement selbst einiges: Ich löste Cornelia Pabst als Regionalmanagerin ab. Auch darauf möchten wir zurückblicken.

Zuvor wünsche ich Ihnen jedoch, liebe Leser*innen, wunderschöne und entspannte Feiertage mit Ihren Liebsten und einen guten Start ins Jahr 2020. Ich verabschiede mich jetzt in den Weihnachtsurlaub, bin aber ab dem 2. Januar wieder für Sie da – im fünften Jahr des „Hufeisens“!

Offiziell eröffnet: Hufeisen-Route

Im Mai war es endlich soweit: Etwa ein halbes Jahr nach ihrer Einrichtung wurde die Hufeisen-Route pünktlich zum Start der Radfahrsaison in Hagen a.T.W. offiziell eingeweiht. Auf geführten Touren in jeder der sechs Hufeisen-Kommunen lernten Radfahrer*innen in den folgenden Wochen und Monaten Etappen des 105 Kilometer langen Rundkurs kennen, der zahlreiche Sehenswürdigkeiten und spannende Hörspiele zu bieten hat. Diverse Radfreunde nutzten zudem die Gelegenheit, am Gewinnspielquiz teilzunehmen und ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Abgeschlossen: „Mach’s einfach! – Klimaschutz in der ILE-Region Hufeisen“

Zwei Jahre lang widmete sich die ILE-Region Hufeisen mit dem Projekt „Mach’s einfach!“ intensiv dem Thema Klimaschutz. Zahlreiche Veranstaltungen sensibilisierten Teilnehmer*innen für eine umweltfreundliche und nachhaltige Lebensweise, darunter die „Kochabende für den Klimaschutz“, „Gärtnern für Familien“, Upcycling-Nähworkshops oder Besuche im Unverpackt-Laden. Als letzte große Veranstaltungsreihe fanden im Frühsommer drei Direktvermarkter-Touren statt. Diese führten die Teilnehmer*innen zu landwirtschaftlichen Betrieben im Hufeisen, wo sie regionale Produkte kennenlernten.

Immer aktuell: Fördermittelberatung & Antragsbegleitung

Neben den konkreten Projekten war die Fördermittelberatung die Haupttätigkeit des Regionalmanagements. 2019 konnten zahlreiche Projektträger*innen zu Finanzierungsmöglichkeiten beraten werden. Die Bandbreite reichte von Beratungen für Chor-Projekte über Renovierungsarbeiten in einem Familienzentrum und die Einrichtung einer Bauernhof-Kindergartengruppe bis zu Vereinsjubiläen und verschiedensten Sanierungsarbeiten. Daneben begleitete das Regionalmanagement auch die Erstellung eines ZILE-Antrags zum Neubau eines Pfarr-und Jugendheims.

Vor Ort: Bürgermeisterrunden an Projektstandorten

Auf Bürgermeisterrunden kommen die Bürgermeister der Hufeisen-Kommunen sowie das Regionalmanagement und Vertreter des Amts für regionale Landesentwicklung zusammen, um über aktuelle und kommende Projekte zu sprechen. Das muss nicht immer im Rathaus sein: Im letzten Jahr tagten die Runden an Projektstandorten, in dessen Planung und Umsetzung das Regionalmanagement eingebunden war – darunter das sanierungsbedürftige AWO-Gebäude in Hasbergen, das renovierte Schullandheim in Mentrup-Hagen und das DRK-Gemeinschaftshaus in Bissendorf, das im Mai dieses Jahres eröffnet wurde.

Neuanfang: Wechsel im Regionalmanagement

Seit Anfang April ist Marina Baumeister neue Regionalmanagerin des Hufeisens. Sie teilte sich die Stelle zunächst mit der bisherigen Regionalmanagerin Cornelia Pabst, während sie parallel an ihrer Masterarbeit zum Thema „Jugendbeteiligung in der Regionalentwicklung am Beispiel der ILE-Region Südliches Osnabrücker Land“ schrieb. Seit Dezember ist Marina Baumeister nun alleinige Regionalmanagerin und erste Ansprechperson bei Fragen rund um die ILEK Umsetzung. Cornelia Pabst wechselte in das Beraterteam und widmet sich nun stärker dem Geschäftsbereich „Kommunal- und Fördermittelberatung“.

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