Sanierung des AWO-Lokschuppens kann starten

2020 02 20 awo spatenstich

Ein lang ersehnter Wunsch geht in Erfüllung: Mit dem Spatenstich der Unterstützer und beteiligten Akteure kann die Sanierung des denkmalgeschützten Lokschuppens am AWO-Hüttenbahnhof in Hasbergen beginnen. Das Gebäude soll künftig als Gruppen- und Medienraum genutzt werden.

Erste Gespräche zu dem Projekt fanden bereits vor drei Jahren statt. Seitdem wurden viele Ideen gesammelt, konkretisiert sowie Förderoptionen und Projektbeschreibungen zusammengestellt. Der AWO-Ortsverein nahm die Denkmalpflege gar in seine Satzung auf – ein ungewöhnlicher Schritt für eine Gruppe der Freien Wohlfahrtspflege. Beantragte Fördermittel in Höhe von 107.000 Euro wurden zunächst jedoch abgelehnt, woraufhin die Vorsitzende Ingrid Hoppe und ihr Mann Friedrich sich an das Hufeisen-Regionalmanagement wendeten. Mit der Unterstützung und Beratung der damaligen Regionalmanagerin Cornelia Pabst kann das insgesamt 222.000 Euro teure Projekt schließlich finanziert werden – unter anderem durch öffentliche Fördermittel, Zuwendungen von Stiftungen, Privatspenden und einem Beitrag der Gemeinde Hasbergen in Höhe von 55.000 Euro. Vom Fundament bis zum Dachstuhl soll das ortsbildprägende, rund 150 Jahre alte Gebäude nun saniert werden. Eine erste Nutzungsanfrage ist auch schon eingegangen: Der SPD-Ortsverein möchte im Januar 2021 ein Doppelkopfturnier im Lokschuppen ausrichten.

In ihrer Rede zum Spatenstich erwähnt Cornelia Pabst, dass mit dem Projekt etwas Gutes für die Gemeinde Hasbergen und ihre Einwohner*innen geschaffen und erhalten wird. Die geleistete Arbeit sei vorbildlich: Trotz der Rückschläge arbeitete der AWO-Ortsverein weiter beharrlich an dem Projekt. Das Engagement und der große Einsatz der Akteure sprechen dafür, dass auch die Umsetzung ein voller Erfolg wird.

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