Bilanz des Regionalmanagements

Das Regionalmanagement ist in die Umsetzungsbegleitung des ILEKs gestartet. Was aber kann man sich darunter eigentlich genau vorstellen? Was macht das Regionalmanagement konkret und wie kann mich das Regionalmanagement unterstützen? Etwas Licht in die Black-Box des Regionalmanagements zu bringen, das soll dieser Beitrag leisten.

Im ILEK „Hufeisen“ sind unterschiedliche Themen und Handlungsfelder mit (Teil-)Zielen, Maßnahmen und Entwicklungsperspektiven für die Region aufgeschlüsselt. Ziel des Umsetzungsprozesses ist es, die Region als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die Umsetzung und Koordinierung dieses Prozesses wird vom Regionalmanagement begleitet, das Ansprechpartner für Kommunen, BürgerInnen, Vereine, Institutionen etc. ist. Das Regional-management bringt Akteure zusammen, unterstützt bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Projekten, hilft bei der Akquise von Fördermitteln und informiert die Öffentlichkeit.

Zu abstrakt? Hier folgen ein paar Beispiele:

 

Das Regionalmanagement bringt Akteure zusammen, indem es Austauschtreffen, Bürger- und Lenkungsgruppensitzungen organisiert. So fanden bereits zwei Bürgermeisterrunden und eine regionale Lenkungsgruppensitzung statt, an denen Vertreter der Kommunen, des Landkreises, der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie des Regionalmanagements teilnahmen. Am 24. April fand zudem ein Austauschtreffen zum Thema „Kommunaler Klimaschutz“ statt. Hier berichtete jeder über eigene Projekte und gab damit anderen Einblicke in seine Arbeit und Anreize für neue Projekte. Im November ist zudem ein Austausch der Senioren- und Heimatvereinsvertreter angedacht. Akteure zusammenbringen bedeutet aber auch, Personen miteinander bekannt zu machen, die sich gegenseitig unterstützen könnten, wenn sie doch nur voneinander wüssten. Typischen Frage in diesem Kontext: „Kennen Sie da nicht jemanden? Hier übernimmt das Regionalmanagement eine Netzwerkfunktion und stellt den Kontakt her.

Das Regionalmanagement hilft bei der Akquise von Fördermitteln, indem es über Fördermöglichkeiten informiert, aber auch zu konkreter Projektfinanzierung berät. Informationen über Förderprogramme gibt es z.B. in dem immer mittwochs um 09.00 Uhr erscheinenden „Fördertipp zum Kaffee“. Hier werden aktuelle Programme und Wettbewerbe vorgestellt. Als Akteur aus der Region können Sie aber auch das Regionalmanagement direkt nach Fördermöglichkeiten fragen. Sie rufen dazu einfach durch (05407.888-816) oder schreiben eine Mail (an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) mit ihrem Anliegen und vereinbaren einen kostenlosen Beratungstermin. Das Regionalmanagement prüft dann, ob es für Ihr Projekt potenzielle Fördermittel gibt und berät Sie im Anschluss hinsichtlich einer Antragstellung. Bisherige Anfragen sind z.B. die barrierefreie Zuwegung oder der denkmalgeschützte Ausbau eines Gebäudes, die Einrichtung von Wanderwegen und Erlebnispfaden, die Schulhofneugestaltung, ein Modellprojekt in der Suchtprävention, die Stärkung regionaler Produkte und … und … und …! Diese Anfragen kommen sowohl von Kommunen als auch von Organisationen, Institutionen, Einrichtungen und Privatpersonen.

Das Regionalmanagement unterstützt bei Ausgestaltung und Umsetzung von Projekten, indem es mit Ihnen Ihre Projektidee Schritt für Schritt durchgeht. Fragen der Finanzierung und Förderung spielen ebenso eine Rolle wie auch das Einbinden von anderen Akteuren und öffentlichen Stellen. Wer sein Projekt gut durchdenkt, legt einen entscheidenden Stein auf dem Weg zum erfolgreichen Projekt. Das Regionalmanagement unterstützt dabei im Projekt-, Prozess- und Zeitmanagement.

Das Regionalmanagement informiert die Öffentlichkeit, z.B. wie hier über die Internetseite, auf der Sie Informationen über Projekte in der Region, über Treffen, über Fördermittel und über die Arbeit des Regionalmanagements finden. Aber auch auf anderem Wege, z.B. über Pressemitteilungen in der NOZ oder den örtlichen Anzeigenblättern, gibt es Neuigkeiten über die ILEK-Umsetzung. Auch gibt es einen Newsletter "Aktuelles aus dem Hufeisen", der Sie quartalsweise auf dem Laufenden hält.

Sie wollen mehr über das Regionalmanagement und seine Arbeit wissen? Melden Sie sich gerne bei:

Cornelia Holthaus I Regionalmanagerin
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Telefon: 05407.888-816

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