Ankündigung: Crowdfunding für Hufeisenprojekte

Crowdfunding-Projekte aus der ILE-Region Hufeisen bzw. solche, die sich unmittelbar in der und auf die Region auswirken, werden bald kostenlos auf der Website ilek-hufeisen.de verlinkt.

Was ist Crowdfunding eigentlich? Crowdfunding setzt sich aus den englischen Wörtern „crowd“ = Menge und „funding“ = Finanzierung zusammen. Eine Vielzahl an Personen (crowd) unterstützt dabei mit Kleinbeträgen (funds) Projekte. Dazu werden diese Projektideen auf Crowdfunding-Seiten im Internet präsentiert. Bilder, Videos und Projektbeschreibungen helfen dabei, andere von seinem Projekt zu überzeugen. Gefällt das Projekt, so kann die Umsetzung mit einem freigewählten Betrag finanziell unterstützt werden, i.d.R. gegen eine (materielle oder immaterielle) Gegenleistung und häufig nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip.

Für wen ist das interessant? Crowdfunding bietet sich dann an, wenn (Eigen-)Kapital zur Umsetzung eines Projektes fehlt, wenn die Eigenmittel bei der Beantragung von Fördermitteln nicht ausreichen oder wenn eine Finanzierungslücke die Projektumsetzung verhindert. In solchen Fällen kann Crowdfunding eine Chance sein, Liquidität herzustellen und Projekte so durch die Unterstützung von Spendern zu realisieren.

Der Erfolg eines Crowdfunding-Projektes hängt dabei maßgeblich von der Bekanntheit des Projektes ab. Hier unterstützt die ILE-Region Hufeisen zukünftig, indem sie regionale Crowdfunding-Projekte, die die Ziele des ILEKs teilen, durch die Verlinkung auf ilek-hufeisen.de und durch Streuung über den Newsletter bekannter macht. Denn Ziel sollte es sein, dass gute Projekte, die der Gemeinschaft einen deutlichen Mehrwert bringen, nicht an finanziellen Hürden scheitern. Die ILE-Region Hufeisen bietet die Verlinkung als Dienstleistung kostenfrei an, um sie in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihre Projektideen bekannter zu machen. Selbstverständlich bleibt das Projekt selbst dabei in der Verantwortlichkeit des Projektträgers.

Sie wollen weitere Informationen zu diesem Thema? Melden Sie sich gerne bei der Regionalmanagerin Cornelia Holthaus.

P.S.: Ähnliche Projekte finden Sie z.B. bei der padercrowd der Paderborner Wirtschaftsförderung oder der regiocrowd des Naturparks Dübener Heide.


 Fakten zum Crowdfunding:

Crowdfunding Fakten

Veranstaltungsreihe: Klimaschutz im Alltag

Die ILE-Region Hufeisen bewirbt sich mit einer Veranstaltungsreihe „Klimaschutz im Alltag – ist einfacher als du denkst“ um Fördermittel des Bundesprogramms „Kurze Wege für den Klimaschutz.“

In Veranstaltungen zu verschiedenen Themen des Klimaschutzes im Alltag – Ernährung, Mobilität, Konsumgüter und Energieverbrauch – sollen Einwohnerinnen und Einwohner für das Thema Klimaschutz sensibilisiert werden. Es sollen zudem Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie jeder und jede einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.Die Veranstaltungen sollen dabei vorrangig von Akteuren aus der Region für die Bevölkerung in der Region gestaltet werden, sodass der Aspekt „Klimaschutz auf Nachbarschaftsebene“ noch stärker zum Tragen kommt.

Das Regionalmanagement konzipiert derzeit die Veranstaltung – als Grundlage für den Antrag, aber auch als Grundlage für die weiteren Planungen. Wenn Sie sich als Partner in die Veranstaltung einbringen wollen, oder Anregungen/Wünsche zur Ausgestaltung haben, dann melden Sie sich gerne bei der Regionalmanagerin Cornelia Holthaus. Hinweise zum Förderprogramm finden Sie im Fördertipp zum Kaffee #10: Kurze Wege für den Klimaschutz.

Folgende Ziele des ILEKs werden durch die Veranstaltungsreihe unterstützt:
Öffentlichkeit für Klimaschutz sensibilisieren
Einwohnerinnen und Einwohner durch Qualifizierungsangebote und Informationen sensibilisieren

Hufeisen-Radroute

Hufeisenroute

Die ILE-Region Hufeisen plant die Realisierung einer „Hufeisen-Radroute“. Diese soll die sechs Hufeisenkommunen über bestehende, bereits ausgeschilderte Themenradwege verbinden und so vorhandene Wege und Kulturangebote regional verknüpfen.

In der Region zeugen viele Sehenswürdigkeiten und Orte von vergangenen Zeiten. Die Wegeführung soll diese mit weiteren Attraktionen verbinden und den Radelnden somit auch Einblicke in die Schönheit der Hufeisenregion geben, die mit Seen, Bächen, Hügeln, Feldern und Wiesen naturnahe Erholung bietet.

Ziel ist es, der Bevölkerung vor Ort diese Potenziale näher zu bringen: Alltägliche, bekannte Wege verlassen und mit offenen Augen durch die Region fahren, das ist der Ansporn für die Hufeisenroute. Die Identifikation mit der Region selbst soll durch das Erkunden und Erleben der Region ebenfalls gestärkt werden. Als Route durch den Verflechtungsraum Osnabrücks bietet sie natürlich auch der Stadtbevölkerung die Möglichkeit, die Vielfalt ihrer Umlandkommunen zu erkunden.

Gleichzeitig soll durch die Ausgestaltung der Route auch auf die weiteren Themenrouten im Osnabrücker Land aufmerksam gemacht werden, wie die GartenTraum-Tour, die Düte-Tour, die Schlösser-Tour, die Niedersächs.-Mühlen-Tour etc.

Derzeit wird die Routenführung durch die Region in Abstimmung mit dem Tourismusverband Osnabrücker Land erarbeitet.

Folgende Ziele des ILEKs werden durch die Route unterstützt:
Vorhandene Wege regional verknüpfen
Naherholung entwickeln
Kulturangebote verknüpfen

Dritte Bürgermeisterrunde der Hufeisenkommunen

BMG Runde 3 HP

Am 23. August 2016 fand die dritte Bürgermeisterrunde statt. Zu Gast war die Runde in Hagen am Teutoburger Wald, wo zunächst Herr Hauschild, Fachbereichsleiter Planen und Bauen des Landkreises Osnabrück, über die Entwicklungen und Herausforderungen des Wohnungsmarktes im Landkreis referierte. Anschließend wurden Themen wie die Veranstaltungsreihe „Klimaschutz im Alltag – ist einfacher als du denkst“, die „Hufeisenroute“ sowie das Thema „Crowdfunding“ besprochen.

Fördertipp zum Kaffee #17: Modellvorhaben Baukultur und Tourismus

titelbild foerdertipp

Regionale Baukultur trägt zur Attraktivität von Orten und Kulturlandschaften bei und kann in ländlichen Räumen so ein Fundament für den Tourismus legen. Und auch der Tourismus kann sich wiederum durch Wertschöpfung in der Region auf die ortsbildtypische und landschaftsprägende Baukultur auswirken. Denn eine steigende Wertschöpfung erhöht den finanziellen Spielraum beim Planen und Bauen.

 Das BBSR sucht acht ländliche Modellvorhaben, die sich mit der Beantwortung folgender Fragen beschäftigen.

Wie kann die Kooperation von Baukultur und Tourismus im ländlichen Raum gestärkt werden?

  • Wie können diese Synergieeffekte erreicht und dauerhaft gestärkt werden?
  • Wie kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Akteure beider Themenbereiche erfolgen?
  • Welche Impulse können vom Zusammenspiel zwischen Baukultur und Tourismus insbesondere für ländliche Regionen ausgehen?

 Ziele, die mit den Modellvorhaben erreicht werden sollen, sind:

  • die Stärkung von Verständigung und gegenseitiger Wahrnehmung beider Disziplinen,
  • die Entwicklung einer geeigneten „Baukultur- und Tourismusstrategie“,
  • die Erarbeitung geeigneter Beratungstools,
  • die Umsetzung gemeinsam definierter Maßnahmen,
  • die Förderung beispielhafter Projektentwicklungen sowie
  • die Evaluation der Entwicklung.

Die Modellvorhaben werden durch ein erfahrendes Forschungsteam unterstützt. Die Laufzeit der Modellvorhaben erstreckt sich von Januar 2017 bis Dezember 2018.

Auf einen Blick:

Antragstichtag:        
20. September 2016
Bewerbungsberechtigt:
Öffentliche Verwaltung, Tourismusverbände und -organisationen, private Unternehmen, Initiativen, Stiftungen, Verbände und Naturparkverwaltungen im ländlichen Raum. Die formale Bewerbung muss dabei über eine Kommune oder den Landkreis erfolgen.
Zuwendung: Die Arbeit der Modellvorhaben wird mit 50.000 € unterstützt.
Voraussetzung: Eigenanteil von mindestens 20 % an den Gesamtausgaben; Teilnahme an Workshops und Vernetzungstreffen

 Weitere Informationen sowie den entsprechenden Aufruf finden Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Alle Fördertipps sind auch als Download verfügbar. Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Bewerbung.