Fördertipp zum Kaffee #34: Wettbewerb "Tourismus mit Zukunft"

titelbild foerdertippNachhaltigkeit ist das Stichwort, wenn es um den Tourismus der Zukunft geht. Mit ihren drei Dimensionen – Ökologie, Ökonomie und Soziales – ist sie daher fester Bestandteil des niedersächsischen Wettbewerbes „Tourismus mit Zukunft“, der eine nachhaltige Tourismusentwicklung in Niedersachsen unterstützt. Gesucht werden Beispiele für einen nachhaltigen Qualitätstourismus, die mit Vorbildcharakter voraus gehen. Ausgezeichnet werden die Preisträger vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit dem „Preis für Nachhaltigkeit im Reiseland Niedersachsen“.

Was ist nachhaltiger Tourismus? Nachhaltiger Tourismus strebt langfristig eine wirtschaftliche sowie sozial verträgliche Entwicklung an. Dabei bringt er die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Touristen mit denen des Umwelt- und Naturschutzes in Einklang. Er trägt zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt bei und fühlt sich dem Erhalt des kulturellen Erbes verpflichtet.

Um zu schauen, ob Ihr Projekt die Anforderungen erfüllt, beantworten Sie folgende Fragen:

  • Berücksichtigt Ihr Projekt die Belange der Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen?
  • Liegt Ihr Tourismusprojekt in Niedersachsen?
  • Ist Ihr Projekt von regionaler Strahlkraft, umsetzbar und innovativ?
  • Verpflichtet sich Ihr Projekt dem Qualitätstourismus?
  • Sie haben Ihr Projekt noch nicht umgesetzt?
  • Sie sind eine Tourismusregionen, ein Tourismusbetrieb oder ein touristisches Netzwerk? Sie haben alle Fragen mit Ja beantwortet? Sie sollten am Wettbewerb teilnehmen!

Auf einen Blick:

Bewerbungsfrist 
31. Mai 2017
Bewerbungsberechtigt:
Tourismusregionen, Tourismusbetriebe und touristische Netzwerke, Initiativen sowie NGOs
Preis: 90.000 Euro, die auf drei Preisträger sowie mögliche Sonderpreisträger aufgeteilt werden.
Voraussetzung: Das Projekt darf noch nicht umgesetzt sein

Weitere Informationen, die ausführlichen Bewertungskriterien sowie eine Liste früherer Nominierten und Preisträger finden Sie auf der Seite des Tourismuspartners Niedersachsen.

Alle Fördertipps stehen auch im Downloadbereich zur Verfügung.

Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Antragstellung.

Fördertipp zum Kaffee #33: Zuwendungen zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ZILE)

Alle nachfolgenden Informationen basieren auf einer vorläufigen Version der überarbeiteten ZILE-Richtlinie 2017 und unterliegen möglicherweise Änderungen. Regionalmanagerin Cornelia Holthaus steht bei Fragen gerne zur Verfügung!

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Mit der ZILE-Richtlinie fördern die EU und das Land Niedersachsen Projekte in ländlichen Regionen. Zweck der Förderung ist eine Verbesserung der ländlichen Strukturen im Rahmen eines integrierten ländlichen Entwicklungsansatzes. Ziel ist es, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Die ZILE-Richtlinie wurde 2016 überarbeitet und liegt derzeit in einer Entwurfsfassung vor, die zeitnah verabschiedet werden soll.

Die ZILE-Richtlinie gliedert sich in verschiedene Förderbereiche, die als Maßnahmen bezeichnet sind. Innerhalb dieser Maßnahmen kann eine Zuwendung für verschiedene Einzelprojekte beantragt werden. Nachfolgend werden die für ILE-Regionen wichtigen Maßnahmen „Basisdienstleistungen“, „Ländlicher Tourismus“ und „Dorfentwicklung“ vorgestellt; beigefügt sind außerdem wissenswerte allgemeine Informationen rund um Förderungen im ländlichen Raum.

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Fördertipp zum Kaffee #32: Starthilfe der Stiftung Mitarbeit (ergänzte Version 2017)

Dieser Fördertipp zum Kaffee ist eine erweiterte und um Antragsstichtage für 2017 ergänzte Version des Beitrags Fördertipp zum Kaffee #24: Starthilfe der Stiftung Mitarbeit.

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Die Stiftung Mitarbeit vergibt Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen. Auch unterstützt sie Initiativen und Gruppen aus unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Kultur, Gesundheit, Soziales oder Politik. Insbesondere fördert sie jene Projekte, die auf freiwilligem und ideellem Engagement beruhen.

Ziel ist es, dass Bürgerinnen und Bürger das Leben in der Gesellschaft mitbestimmen und -gestalten können, sich aktiv beteiligen und demokratische Verantwortung übernehmen.

Im Rahmen entsprechender Projekte können beantragt werden:

  • Sachmittel / Ausstattungsgegenstände 
  • Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit und für die Dokumentation der Aktion
  • Kosten für erste Gründungsschritte

Förderanträge müssen schriftlich (per Post) gestellt werden und folgende Angaben enthalten:

  • eine kurze Darstellung der Gruppe/Initiative mit Kontaktdaten und Ansprechperson
  • Beschreibung des Vorhabens bzw. der neugegründeten Initiative/Gruppe mit Angaben zu Bedarf, Zielen und Zielgruppe und zeitlichem Ablauf des Projektes/der Maßnahme
  • Beschreibung des inhaltlichen Bezugs zur Stiftung Mitarbeit
  • eine Übersicht beteiligter Personen und Partner
  • eine Übersicht der Kosten und Finanzierung (geplante Einnahmen/Ausgaben, Anträge bei anderen Förderern)
  • Verwendungszweck für die bei der Stiftung Mitarbeit beantragten Mittel
  • Sofern vorhanden: Satzung, Freistellungsbescheid, Vereinsregisterauszug

Auf einen Blick:

Antragsfristen:
01. März 2017
29. Mai 2017
04. September 2017
06. November 2017
Die Nachricht über die Bewilligung erfolgt jeweils binnen vier Wochen nach Antragsfrist
Zuwendungsempfänger:      
Kleinere lokale Organisationen, Initiativen und Gruppen
Zuwendungsart: Max. 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss
Zuwendungsvoraussetzung:    Mit dem Projekt darf noch nicht begonnen worden sein

Weitere Informationen und die entsprechende Förderleitlinie finden Sie auf der Seite der Stiftung Mitarbeit. Alle Fördertipps sind auch als Download verfügbar.

Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Antragstellung.

Frohe Weihnachten und einen „guten Rutsch“!

Frohe Weihnachten!

Das Jahr 2016 war für die die Städte und Gemeinden im „Hufeisen“ kein Jahr wie jedes andere: Nach den konzeptionellen und strategischen Vorarbeiten für das ILEK im Herbst und Winter 2014 und der Anerkennung als ILE-Region im April 2015 war der Weg frei – für den Start als ILE-Region und für das Regionalmanagement.

Das erste gemeinsame Jahr war geprägt vom gegenseitigen Kennenlernen und von der Vernetzung, von vielen Projektvorbereitungen und ersten erfolgreichen Anträgen. Ein ausführlicher oder gar vollständiger Rückblick soll an dieser Stelle aber gar nicht erfolgen; eine (Projekt-)Bilanz mit wichtigen Höhepunkten und Meilensteinen des Jahres wird gesondert erscheinen.

Vielmehr möchte ich die Gelegenheit nutzen, um „Danke!“ zu sagen. Danke sage ich den Bürgermeistern und AnsprechpartnerInnen in Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W., Hasbergen und Wallenhorst für den guten Start in das erste Jahr als ILE-Region, für das Vertrauen und für den Mut, Neues zu probieren. Außerdem geht ein Dank an die vielen Vereine und Verbände, die das Regionalmanagement als Partner in der ländlichen Entwicklung wahrnehmen und wertschätzen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich in die Weihnachtspause und wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, frohe Weihnachten und einen „guten Rutsch“ ins Jahr 2017. Ab dem 02. Januar 2017 starten wir wieder durch – ins zweite Jahr des „Hufeisens“!

Ihre Cornelia Holthaus

Fördertipp zum (Advents-)Kaffee #31: ekoneo – Preisnachlässe für Non-Profits

Titelbild Fördertipp zum Kaffee

Das Start-up ekoneo bietet Preisnachlässe für alle gemeinnützigen Vereine, Stiftungen und gGmbHs. Dazu bündelt ekoneo bundesweit die Nachfrage von Nonprofit-Organisationen, um so bei Anbietern einen besseren Preis zu erzielen. Durch diese Sonderkonditionen und Preisnachlässe sparen Non-Profits finanzielle und zeitliche Ressourcen und profitieren durch deutliche Kostenvorteile. Auf der Internetseite von ekoneo stehen Partnerangebote kostenlos und leicht zugänglich zur Verfügung.

 

Zum Hintergrund:

Aus Sicht von ekoneo sollten Nonprofits weniger bezahlen als gewinnorientierte Unternehmen und Konsumenten. Diese Ansicht teilen viele Unternehmen und werden deshalb Partner. ekoneo achtet bei der Auswahl der Partner ebenfalls auf Nachhaltigkeit, z.B. darauf, dass Produkte umweltverträglich produziert und soziale Verantwortung übernommen wird.

Nach dem Motto „Einer für alle – alle für einen“ hilft jeder Einkauf und jede Nachfrage, bessere Konditionen für alle zu erzielen. Denn je stärker die Nachfrage wächst, desto besser wird die Position von ekoneo in den Preisverhandlungen mit den Partnern.

ekoneo selbst ist ein soziales Start-up: die Einnahmen durch Provisionen dienen zunächst der Kostendeckung. Überschüsse fließen erneut in soziale Projekte, die von der Gemeinschaft der ekoneo-Nutzer gewählt werden.

Alle Fördertipps sind auch als Download verfügbar.