Im Interview: Schullandheim Mentrup-Hagen e.V.

Logo des Schullandheims Mentrup-HagenDas Regionalmanagement unterstützt Kommunen, Vereine und Privatpersonen dabei, Projektideen auszuarbeiten, einen Finanzierungsplan aufzustellen, Förderungen zu finden und Anträge zu formulieren. Wie aber gestaltet sich dieses in der Praxis?

Im Interview berichtet Christel Pohlmann vom Schullandheim Mentrup-Hagen e.V. aus erster Hand von ihren Erfahrungen mit dem Regionalmanagement.

Frau Pohlmann, bei welchem Projekt hat Sie das Regionalmanagement unterstützt?

Ich gehöre zum Vorstand des Schullandheims Mentrup-Hagen, das in der Mehrzahl von Osnabrücker Schulen besucht wird. Es liegt in idyllischer Hanglage im Teutoburger Wald. Das hat leider zur Folge hat, dass der Zugang zum Haus für Menschen mit Behinderung äußerst problematisch ist. Das Regionalmanagement hat uns bei dem für uns wichtigen Anliegen unterstützt, den Zugang zum Schullandheim barrierefrei zu gestalten.

Wie sind Sie auf das Regionalmanagement aufmerksam geworden?

Auf der Suche nach organisatorischer und finanzieller Hilfe bei der Schaffung eines barrierefreien Zugangs hat uns die Gemeinde Hagen empfohlen, Kontakt mit Regionalmanagerin Cornelia Holthaus aufzunehmen.

Wie hat das Regionalmanagement Sie fachlich konkret unterstützt?

Cornelia Holthaus hat uns zu möglichen Förderungen ausführlich beraten, und das sehr souverän und mit hoher Sachkenntnis. Danach hat sie uns bei der der Bearbeitung und Beantwortung eines außergewöhnlich umfangreichen Antrags wesentlich begleitet und unterstützt. Die Zusammenarbeit und die kompetente Begleitung des Regionalmanagements war uns eine unerlässliche Hilfe während der gesamten Antragsphase, für die wir außerordentlich dankbar sind.

Fördertipp zum Kaffee #39: Bundesprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

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Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Zuwendungsfähige Ausgaben für Normal- und Schnellladepunkte sind zum Beispiel:

  • Ladesäule, angeschlagenes Kabel, Leistungselektronik, abgesetzte Leistungseinheiten, Kenn-zeichnung, Parkplatzmarkierung, Parkplatzsensoren, Anfahrschutz, Beleuchtung, Wetter-schutz, Tiefbau, Fundament, Installation und Inbetriebnahme, WLAN
  • Ausgaben für Aufrüstung und Ersatzbeschaffung bei zusätzlichem Mehrwert hinsichtlich der Steckerstandards, der Authentifizierung und der Ladeleistung

Zuwendungsfähige Ausgaben für den Netzanschluss sind zum Beispiel:

  • Netzanschluss, Ertüchtigung eines bestehenden Hausanschlusses, Umspannstation, Bau-kostenzuschuss, Pufferspeicher (gemäß den Anforderungen aus der Förderrichtlinie)
  • Ausgaben für Aufrüstung und Ersatzbeschaffung bei zusätzlichem Mehrwert

Auf einen Blick:

Antragsstichtag:
Anträge zur Förderung von Ladeinfrastruktur sind innerhalb des Zeitraums vom 01.03.2017 bis 28.04.2017 bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) einzureichen.
Zuwendungsempfänger:
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen. Es sind zudem Verbundprojekte möglich. Maßgebend ist, dass der Verbund eine eigenständige Rechtsform als juristische Person hat. Ein Zusammenschluss z.B. als Arbeitsgemeinschaft reicht für eine Antragsberechtigung nicht aus.
Zuwendungsart: Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss. Im ersten Förderaufruf werden die Mittel nach dem „Windhund-Prinzip“ vergeben. Die Förderquote beträgt maximal 40% auf die Höchstsätze für Normal- und Schnellladepunkte sowie den Netzanschluss.
Zuwendungsvoraussetzung: Mit der Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein. Die Ladesäulen müssen zudem öffentlich zugänglich sein und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

 Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des BMVI.

Alle Fördertipps sind auch als Download verfügbar.

Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Antragstellung.

 

ZILE-Anträge abgeschickt!

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 Am 15. Februar war Antragsstichtag für Mittel aus der ZILE-Richtlinie – Zuwendungen zur Integrierten Ländlichen Entwicklung! Ein wichtiger Tag für viele Antragsteller in der ILE-Region Hufeisen, denn Projekte, die zur Umsetzung des ILEKs beitragen, erhalten zusätzlich bis zu 10% Förderbonus. Nur verständlich, dass eine Vielzahl an Anträgen sowohl von Kommunen, Vereinen und Verbänden vorbereitet und eingereicht wurden.

Nun heißt es abwarten und „Daumen drücken“.

 

Der nächste Antragsstichtag für ZILE-Mittel ist der 15. September 2017. Wenden Sie sich rechtzeitig an das Regionalmanagement und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Cornelia Holthaus unterstützt Sie gerne bei der Antragstellung.

Fördertipp zum Kaffee #38: Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr

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Mit dem Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr werden die bestehenden Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ergänzt. Ziel dieses Förderaufrufs ist es, modellhafte investive Projekte im Bereich des Fahrradverkehrs voranzubringen und so einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu leisten.

Die modellhaften Projekte sollen Ansätze zur Stärkung des Radverkehrs etablieren, die individuelle Verkehrsmittelwahl zugunsten des Fahrrads befördern, gleichzeitig die Nutzung von Pkw verringern und durch ihre bundesweite Ausstrahlung zahlreiche Folge- und Nachahmungsvorhaben anregen und dadurch konkrete Treibhausgasminderungen erzielen.

Gefördert werden investive Projekte mit Modellcharakter zur radverkehrsfreundlichen (Neu-) Gestaltung des Straßen- und Siedlungsraums, zur Errichtung zusätzlicher Radverkehrseinrichtungen sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen, die zu einer dauerhaften Aufwertung der Radverkehrssituation in einem klar definierten, abgegrenzten Gebiet führen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe reichen die Interessenten eine aussagefähige Projektskizze ein. Sofern die formellen Voraussetzungen erfüllt sind und die Projektskizze hinsichtlich der Bewertungskriterien positiv bewertet wird, erfolgt in der zweiten Stufe die Aufforderung zur Vorlage eines formalen Förderantrags.

Auf einen Blick:

Antragsstichtag:
Für das Auswahlverfahren werden Projektskizzen berücksichtigt, die vom 15. Februar 2017 bis zum 15. Mai 2017 bzw. vom 15. Februar 2018 bis zum 15. Mai 2018 beim Projektträger Jülich eingehen.
Zuwendungsempfänger:
Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung; Kooperationen („Verbünde“) von Unternehmen, Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen. An jedem Verbund muss mindestens eine Kommune, in der das Modellprojekt durchgeführt werden soll, beteiligt sein.
Zuwendungsart: nicht rückzahlbare Zuwendung in der Höhe von bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben beziehungsweise Kosten; mindestens 200.000 Euro; maximal 5 Millionen Euro
Zuwendungsvoraussetzung: Mit der Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein.

 

Diese und weitere Informationen sowie die entsprechende Förderleitlinie finden Sie auf der Seite des Projektträgers Jülich.

Alle Fördertipps stehen auch im Downloadbereich zur Verfügung.

Gerne unterstütze ich Sie im Rahmen des Regionalmanagements bei der Antragstellung.

 

Kompakt informiert: Der Info-Flyer des Regionalmanagements

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Die ILE-Region „Hufeisen“ lebt vom Einsatz der vielen engagierten Vereine, Ehrenamtlichen und Privatpersonen, der Kommunalpolitiker und von Unternehmen. Ihnen allen steht Cornelia Holthaus als Regionalmanagerin zur Seite: bei Konzeptionen und Projekten, bei der Fördermittelsuche und beim Netzwerken und vielem mehr – die Integrierte Ländliche Entwicklung hat viele Facetten!

Die vielfältigen Leistungen des Regionalmanagements und die förderrechtlichen Hintergründe der ILE-Region, des ILEK und Co. sind aber auch komplex: deshalb ist es schwierig, die Arbeit und die Leistungen des Regionalmanagements kurz und bündig zu beschreiben. Dieser Herausforderung haben sich Cornelia Holthaus und ihr Beraterteam deshalb bewusst gestellt und einen Info-Flyer entwickelt.

Darin sind – anschaulich visualisiert, präzise beschrieben und praxisorientiert aufbereitet – die wesentlichen Hintergründe der Arbeit des Regionalmanagements und ihr konkreter Mehrwert erklärt. Außerdem wird beispielhaft der Ablauf einer Projektberatung aufgezeigt, um Berührungsängste abzubauen. Das weite Tätigkeitsfeld des Regionalmanagements wird so greifbar und für eine Vielzahl an Menschen zugänglich.

Den Flyer können Sie im Download-Bereich herunterladen. Gerne schicke ich Ihnen auch ein oder mehrere gedruckte Exemplare zu, die Sie in Ihrem Verein verteilen oder an Ehrenamtliche, Initiativen oder Unternehmen weitergeben können. Melden Sie sich bei mir und unterstützen Sie uns dabei, die Aktiven der Region zu unterstützen!